Institut für
Geldverhalten
Ein privates, unternehmensfinanziertes Institut.
Anhang
Inhalt
  1. „Bei uns ist eine. Der Rest ist in Ordnung.“
  2. 1Die eine Exekution
  3. 2Knapp
  4. 3Kein Polster
  5. 4Die Sorge
  6. 5Nicht die, an die Sie denken
  7. 6Fünf Jahre Schweigen
  8. 7Was die Gerichte zählen
  9. 8Gefühlt besser, gezählt schlechter
  10. 9Der Geldstress-Index
  11. 10Warum Wissen allein nicht reicht
  12. 11Was nachweislich wirkt
  13. 12Wo der Arbeitgeber ohnehin am Hebel sitzt
  14. Ihr Betrieb: Eisberg und Kosten
  15. Methode und Quellen
Anhang

Methode und Quellen

Wie dieser Bericht entstanden ist und worauf er sich stützt.

Auswahl der Quellen
Amtliche Statistiken, Register und Berichte von Beratungsstellen, ergänzt um große Befragungen mit offengelegter Methode, Zeitraum 2019 bis 2026 (Teil I bis IV). Der Forschungsstand in Teil V stützt sich auf wissenschaftliche Studien von 2003 bis 2025, vor allem Meta-Analysen und randomisierte Experimente, teils in der Working-Paper-Fassung. Jede Zahl wurde im Original nachgelesen und von einer zweiten, unabhängigen Prüfung erneut aus dem Original geholt (Oktober 2026).
Werte für Beschäftigte
Rechnungen auf Belegschaften verwenden nur Werte, die für Erwerbstätige oder unselbständig Beschäftigte ausgewiesen sind. Bevölkerungswerte sind als solche gekennzeichnet.
Umrechnung auf Betriebe
Quote × Zahl der Beschäftigten, kaufmännisch gerundet. Durchschnittswerte; keine Aussage über einen bestimmten Betrieb.
Geldstress-Index
Zwei Säulen je Land: gezählte Fälle (Gerichte, Ämter, Beratungsstellen, Auskunfteien) und amtliche Befragungswerte für Erwerbstätige. Jede Kennzahl wird auf ihr Basisjahr bezogen (= 100), je Säule gemittelt; der Gesamtwert ist das Mittel beider Säulen und wird nur ausgewiesen, wenn beide vorliegen. Deutschland: kein Gesamtwert, weil die Befragung 2020 umgestellt wurde.
Kostenrechnung
Modellrechnung nach Cebr im Auftrag von Aegon (Großbritannien 2023): 12 % der Beschäftigten haben in den letzten zwei Jahren wegen Geldsorgen gefehlt, im Schnitt 4,7 Tage im Jahr; Fehltag plus 28 % Ausfall im Team (Nicholson u. a. 2006); Produktivitätsverlust bei Anwesenheit das 1,8-Fache (Sainsbury Centre 2007). Abweichend von Cebr (Lohn geteilt durch 180 Tage) werden die Arbeitskosten je Kopf durch 220 Arbeitstage geteilt; das ergibt einen niedrigeren Wert. Österreich: 65.036 € Arbeitskosten je Arbeitnehmer:in (Statistik Austria, Arbeitskostenerhebung 2024; Unternehmen ab 10 Beschäftigten, ohne öffentliche Verwaltung). Für Österreich, Deutschland und die Schweiz gibt es keine eigene Messung.
Gegenbefunde
Fallende Reihen und Werte, die gegen die Kernaussage sprechen, sind im Text genannt und im Index enthalten.
Korrekturen
Sachliche Fehler werden hier mit Datum ausgewiesen. Bisher keine.

Zum Zitieren

Institut für Geldverhalten (2026): Die eine Exekution. Lagebericht Arbeitswelt 2026, Österreich, Deutschland, Schweiz. geldverhalten.org

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