Anhang
Methode und Quellen
Wie dieser Bericht entstanden ist und worauf er sich stützt.
- Auswahl der Quellen
- Amtliche Statistiken, Register und Berichte von Beratungsstellen, ergänzt um große Befragungen mit offengelegter Methode, Zeitraum 2019 bis 2026 (Teil I bis IV). Der Forschungsstand in Teil V stützt sich auf wissenschaftliche Studien von 2003 bis 2025, vor allem Meta-Analysen und randomisierte Experimente, teils in der Working-Paper-Fassung. Jede Zahl wurde im Original nachgelesen und von einer zweiten, unabhängigen Prüfung erneut aus dem Original geholt (Oktober 2026).
- Werte für Beschäftigte
- Rechnungen auf Belegschaften verwenden nur Werte, die für Erwerbstätige oder unselbständig Beschäftigte ausgewiesen sind. Bevölkerungswerte sind als solche gekennzeichnet.
- Umrechnung auf Betriebe
- Quote × Zahl der Beschäftigten, kaufmännisch gerundet. Durchschnittswerte; keine Aussage über einen bestimmten Betrieb.
- Geldstress-Index
- Zwei Säulen je Land: gezählte Fälle (Gerichte, Ämter, Beratungsstellen, Auskunfteien) und amtliche Befragungswerte für Erwerbstätige. Jede Kennzahl wird auf ihr Basisjahr bezogen (= 100), je Säule gemittelt; der Gesamtwert ist das Mittel beider Säulen und wird nur ausgewiesen, wenn beide vorliegen. Deutschland: kein Gesamtwert, weil die Befragung 2020 umgestellt wurde.
- Kostenrechnung
- Modellrechnung nach Cebr im Auftrag von Aegon (Großbritannien 2023): 12 % der Beschäftigten haben in den letzten zwei Jahren wegen Geldsorgen gefehlt, im Schnitt 4,7 Tage im Jahr; Fehltag plus 28 % Ausfall im Team (Nicholson u. a. 2006); Produktivitätsverlust bei Anwesenheit das 1,8-Fache (Sainsbury Centre 2007). Abweichend von Cebr (Lohn geteilt durch 180 Tage) werden die Arbeitskosten je Kopf durch 220 Arbeitstage geteilt; das ergibt einen niedrigeren Wert. Österreich: 65.036 € Arbeitskosten je Arbeitnehmer:in (Statistik Austria, Arbeitskostenerhebung 2024; Unternehmen ab 10 Beschäftigten, ohne öffentliche Verwaltung). Für Österreich, Deutschland und die Schweiz gibt es keine eigene Messung.
- Gegenbefunde
- Fallende Reihen und Werte, die gegen die Kernaussage sprechen, sind im Text genannt und im Index enthalten.
- Korrekturen
- Sachliche Fehler werden hier mit Datum ausgewiesen. Bisher keine.
Zum Zitieren
Institut für Geldverhalten (2026): Die eine Exekution. Lagebericht Arbeitswelt 2026, Österreich, Deutschland, Schweiz. geldverhalten.org